Petershof
Menschen im Petershof
Unser Fundament
Anlaufstelle
Flüchtlinge
Stadtteilpaten
Kinder und Jugendliche
Notunterkunft
Sprachkurse
Pressespiegel
Infirmarium
Spenden und helfen
FSJ
Kirche St. Peter
Unsere Gemeinde
Unsere Nachbarn
No-go-area Marxloh
Peters Wurstparadies
Ferienprogramm
Tiergehege
Kontakt




Guten Morgen, heute ist der 17.10.2017
Sie befinden sich hier: Unser Fundament / 

Unser Fundament


Der Petershof ist keine singuläre Ausnahmeerscheinung oder beliebiger Sozialdienstleister sondern konsequenter Lebensvollzug der Kirche. Als lebendiges Zeugnis inmitten der Gemeinde lassen sich Fundament und Auftrag wie folgt darstellen:

 

  • Gemeinschaft
    Wir sind gemeinsam auf dem Weg
  • Diakonie
    Wir kümmern uns um unseren Nächsten
  • Zeugnis
    Wir sind von einer Hoffnung erfüllt, die uns trägt
  • Liturgie
    Wir feiern unseren Glauben

 

 

 

W

 

ie du Fröhlichkeit und Lebenskraft schenkst, so bitte ich dich, Herr, laß ebenso Wahrheit aus der Erde erwachsen und Gerechtigkeit vom Himmel herabscheinen. Mit den Hungrigen wollen wir unser Brot teilen, den Obdachlosen in unser Haus einladen, den Nackten bekleiden und die nicht verachten, die unsere Mitmenschen sind. Wenn aus unserer Erde solche Früchte erwachsen, dann ist es gut.

Hl. Augustinus

 

Mit diesen Worten des Hl. Augustinus soll ein wenig deutlich werden, von dem Geist, der uns trägt. Unser Fundament in der Hinwendung zum Nächsten ist Jesus Christus, der Heiland. Wir versuchen, mit all unserer unterschiedlichen Lebensgeschichten, Professionen, Fähigkeiten und Fertigkeiten unser Leben in seine Nachfolge zu stellen, denn "einer trage des anderen Last." (Gal. 6, 2)

 

Dies ist unser Fundament und unsere Hoffnung, die verwurzelt ist in der Katholischen Kirche. Dabei arbeiten wir partnerschaftlich und freundschaftlich mit Menschen zusammen, die - auch aus anderer religiöser oder kultureller Herkunft - bereit sind, am gemeinsamen Ziel, nämlich dem Dienst am Nächsten, mitzuarbeiten.


Die Arbeitssituation

 

Die Arbeit des Petershofes bewegt sich innerhalb von vier definierbaren Feldern. Diese lassen sich darstellen auf der vertikalen Achse durch die Arbeitsfelder „diakonal“ und „pastoral“ sowie auf der horizontalen Achse durch die Felder „gemeindeorientiert“ und „sozialraumorientiert“. Je nach Position innerhalb der Matrix stehen bestimmte Aufgaben und Tätigkeiten im Vordergrund, die so abgrenzbar auch von verschiedenen Personen oder Trägern abgedeckt werden können.

Dabei orientieren sich die Inhalte an den Grundvollzügen, wie sie oben dargestellt sind. Konkrete Aufgaben wachsen mit den Möglichkeiten der beteiligten Akteure und bedürfen immer wieder einer Reflexion und Weiterentwicklung.

Zwischen den verschiedenen Feldern, Trägern, Menschen und Aufgaben gilt es, eine „gute Spannung“ und Balance zu halten.

Darüber hinaus ist die Vernetzung des Zentrums mit weiteren Akteuren – sowohl inner- als auch außerkirchlich von besonderer Bedeutung.

 

Allerdings ist auch eine sinnvolle „Rollenverteilung“ zwischen Gemeinde und Sozialraum notwendig. Auch wenn es Überschneidungen gibt, auch in konkreten Personen, soll es nicht zu einer wahllosen Vermischung von Angeboten und Diensten sondern zu einer zielführenden arbeitsteiligen Funktionalität kommen.

Insbesondere die Orientierung am Sozialraum eröffnet die Möglichkeit, mit Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Herkunft in einen guten Kontakt zu kommen und eine Weite in die Arbeit zu bringen.

 

Aufgabensetzung

 

Ausgehend von den arbeitsteiligen Überlegungen des Marxloher Modells bilden sich verschiedene konkrete Arbeitsbereiche heraus, die sich an den obigen Überlegungen zu den Lebensrealitäten orientieren:

 

 

 

 

Petershof

diakonal

  • Seniorenarbeit
  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Familienarbeit
  • Kindergärten/Schulen
  • Sorge um die Kranken

  • Jugendheim
  • Hausaufgabenhilfe
  • Essensausgabe / Tafelladen
  • (Stadtteil)-gremien
  • Gesundheitsfürsorge
  • Ausbildungs-/ Arbeitsplätze
  • Schulmaterialausgabe
  • Ausbildungsprogramm in Schulen

pastoral

  • Eucharistie / Andachten
  • Sakramentenspendung
  • Religionsunterricht
  • Besuchsdienste
  • religiöse Kreise
  • Berufungspastoral
  • Dienste und Ämter
  • Feste und Feiern
  • Wallfahrten
  • Krankenbesuche
  • Kinderkirche

  • offene Kirche
  • Gesprächskreise
  • interkultureller /-religiöser Dialog
  • gemeinsame Feiern im Jahreskreis
  • Exerzitien
  • Einkehrtage
  • „Senfkorn“
  • Kirchenführungen

 

gemeindeorientiert

sozialraumorientiert

 

 

Wobei moderne Begriffe wie "Sozialraumorientierung" im Grunde "kalter Kaffee" sind, da diese grundlegenden Überlegungen beispielsweise in der katholischen Soziallehre schon seit 150 Jahren beschrieben sind. Wir haben es nur etwas vergessen ...