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Guten Morgen, heute ist der 17.10.2017
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Eucharistische Ehrengarde St. Peter

Unsere Eucharistische Ehrengarde wurde am 29.09.2013 in Bochum-Stiepel gegründet.

 

Wir treffen uns jeden 4. Freitag im Monat um 20:00 Uhr in St. Peter. Herzliche Einladung an alle Interessierten!

 

Grundlegende Infos zur Ehrengarde unter: Opens external link in new windowhttp://www.eucharistische-ehrengarde.eu/

 

Ansprechpartner:

Oberst: Rainer Berendsen

stv. Oberst: Manfred Schornstein

Kassierer: Lukas Huth

Schriftführer: Christian Linnemann

Zeugwart: Rainer Mentzel

Geistl. Ehrenoberst: P. Oliver Potschien O.Praem.

 

Kontakt per Mail an das Opens window for sending emailGemeindebüro




Grußwort zum Verbandsfest



Fronleichnamsprozesion 2014 in St. Peter

Wenn man heutzutage eine Eucharistische Ehrengarde gründet, muß man überlegen, wohin die Reise gehen soll. Degen, Uniform, Federbusch – immer schwingen Militär und Kampf mit. Was kann das also für eine Reise sein, die nicht schnurstracks in die Vergangenheit führt?


Begriffe sind im Laufe der Geschichte immer wieder unterschiedlich konnotiert, belegt. Wenn bei „Militär“ der Fokus etwas auf „Struktur“ gelenkt würde und bei „Kampf“ vielleicht auf „Entschlossenheit“ oder „mutiges Voranschreiten“, dann scheint eine Neugründung – gerade in Marxloh – möglicherweise nicht mehr so völlig aus der Zeit gefallen.


Daß der Glaube eine Struktur braucht, muß ich als Ordensmann mit mehr oder weniger strengen klösterlichen Regeln nicht extra betonen. Aber auch außerhalb des Klosters ist es sicher immer besser, wenn Menschen sich gemeinsam auf den Weg des Glaubens machen. Die Struktur kann tragen und ist belastbar. Die Ehrengarde bietet so eine Struktur. Männer, die sich gemeinsam auf den Weg machen, um ihren Glauben immer wieder neu beleben zu lassen, sich auf das Geheimnis der Eucharistie einlassen, ein klares „Ja“ zur Kirche leben und mit beiden Beinen (und einem Degen) mitten in der Gemeinde, mitten im Leben stehen – und dies sichtbar und eindeutig zeigen.


Dazu gehören dann sicher auch Mut und Entschlossenheit. In einer Welt, in der Leuchttürme unmodern geworden sind – und alles richtig, jeder Weg gangbar und jede noch so abstruse Absonderlichkeit im „Mainstream“ ist, bedarf es meiner Ansicht nach verläßlicher Orientierung, klarer Bekenntnisse.


Daß es in Marxloh gelungen ist, einen guten Trupp von Männern auf den Weg zu schicken, sehe ich als großes Geschenk. Nicht so sehr in der Abgrenzung zu den anderen, nicht-katholischen Bewohnern im Stadtteil, sondern gerade als Möglichkeit der Begegnung. Wenn ich den anderen nicht wahrnehme, ihn gar nicht sehe, weil er sich hinter unkrautrankenden Kirchenmauern verkrochen hat, kann ich auch keinen Raum für eine Begegnung, für ein Miteinander schaffen.

 

Wir sind in Marxloh gemeinsam auf dem Weg, in unterschiedlichen Kulturen und Religionen – wie es im Ruhrgebiet in den letzten 150 Jahren immer schon war. Die Ehrengarde ist dabei eine Chance, nach vorne und zu den Nachbarn zu blicken.
Um dies zu tun, haben sich neun Männer aufgemacht. Herzlich bitte ich um Begleitung und Gebet auf dem gemeinsamen Weg.

 

Mit Gott – Für Gott.

 

P. Oliver




Fronleichnam 2014 in St. Peter